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Rocky Mountains Festival

Und nochmal Musik, dieses Mal betraf es allerdings mich selbst. Unser Schul-Oberstufenorchester, die "Seycove Senior Concert Band" war eingeladen in Banff, einer wunderschönen, touristischen Stadt umrandet von den Rockies zu spielen, anlässlich des 25. Jubiläums des Canadian Rocky Mountains Festival. So ergab es sich, dass mein Wecker am Mittwoch um 4 Uhr klingelte und ich dann ausgestattet mit Snacks für eine über 10-stündige Busfahrt zur Schule aufbrach.  Von dort an sind wir mit zwei Bussen, voll mit müden, singenden und mehr oder weniger musikalischen Schülern aufgebrochen. Geschlafen haben wir in Canmore, einem kleinen "Vorort", in den sogenannten Rocky Mountain Chalets. Dort hatte ich mit 7 Freundinnen eine zwei Etagen Wohnung, drei Schlafzimmer, drei Badezimmern, Küche, Essraum und Balkon. Willkommen gehießen wurden wir mit Pizza. Am Donnerstag und Freitag haben wir uns auf dem Festival aufgehalten, gespielt, anderen Gruppen, fantastisc...

nicht nur Sushi

Was ich von Japan weiß? Nun ja, ich kenne die Speisekarten jeglicher japanischer Resturantes auswendig, weil ich mich quasi nur noch von in klebrigem Reis und Seaweed eingewickelten, in Sojasauce getauchten Gemüse ernähre... Laut Wikipedia leben 10 080 Japaner in Vancouver, was 1,7% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Klingt erstmal nicht viel, jedoch ist es ein höherer Prozentanteil als der der First-Nations-People (Uhreinwohnern) und wird sonst nur von den Chinesen (27,7%!!!) getoppt. Ich habe den Film "Sushi aus Suhl" mit Belustigung geschaut und alle aus Japan stammenden Mitschüler als nett und äußerst zuvorkommend befunden, das war's dann auch... Bis dann, in der ersten Woche nach den Frühlingsferien eine japanische Schulband auf der Matte stand und meine Begeisterung von Null auf Hundert eroberte. Ersang, erspielte und ertanzte, eher gesagt. Aber von vorne. Eine der zehn besten Highschool Bands Japan, das Orchester der Asahikawa Commerce Hi...

Roadtrip Part 2 + Yosemite UPDATE

Nachdem die Sonne genossen, die Gegend erkundet und der Geburtstag meiner Gastmutter ausgiebig mit Steak und Kuchen zelebriert wurde, war es langsam Zeit, mehr oder weniger gebräunt aber auf jeden Fall erholt, die Heimfahrt anzutreten. So wurde also um sieben Uhr der Wecker gestellt und noch ein letzter Sprung in den erfrischenden Pool gewagt, um sich dann auf den Rückweg Richtung 'Raincouver' (hach, was eine herrlich elegante Alliteration!)  zu machen. Der Rückweg führte uns  durch Kalifornien, wo wir glücklicherweise alle drei Nächte in weniger angsteinflößenden und dafür umso komfortablen  Hotels beherbergt waren. Nachdem wir Arizona verließen und die Grenze zu Kalifornien überquerten, ging unser Weg durch (bzw UM, zum Bedauern meiner Gastschwester) Los Angeles. Schicke Palmen, schicke Autos, die Stadt hätte ich trotzdem gern gesehen.  In den Vorstädten, welche irgendwie alle gleich Hollywood-mäßig aussahen gab es überraschend viele Kirchen...

Phoenix, Arizona

Die Wildnis wurde weniger, die Buden am Straßenrand von Minute zu Minute seriöser. Das Thermometer stieg und stieg und im selben Tempo wurde sich aus Klamotten gepellt. (so wie sich ein paar Tage später die Haut von meinen Beinen, hätte ich doch ahnen sollen!) Die Autos wurden chicker, Harley Davidson's und BMW's fuhren an uns vorbei. Die Sonne sank langsam gen Horizont und verwandelte den Himmel in eine atemberaubende Kulisse,  Riesige Kakteen soweit das Auge reicht und noch größere Palmen am Straßenrand und auf den Campingplätzen. Alles in Allem? Es roch nach Sommer... "Hellooooo! Welcome in Phoenix!" Die Eltern meines Gastvaters, die das riesige Haus in Arizona in welches sie uns einluden, für einen Monat gemietet hatten, begrüßten uns herzlich. Glücklicherweise hatte ich schon Anfang des Jahres mit ihnen Bekanntschaft gemacht, so dass ich mich nicht ganz zu fremd fühlte. Wir wurden mit einem netten Dinner empfangen und haben den Abend ...